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M 403

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M 403 erscheint auf dem Echolot als riesiges, fast 7 m hohes Echo. Die Wassertiefe, in der das Wrack seine letzte Ruhe gefunden hat, beträgt an der tiefsten Stelle fast 37 m oder ca. 20,5 Faden.
Das Wrack ist ziemlich genau 70m lang und ca. 9 m breit und liegt leider auf der Stb Seite. Deshalb kann man dummerweise die Einschußlöcher, die zum Untergang des Schiffes geführt haben, nicht erkennen.
M 403 war zum Zeitpunkt des Untergangs nur knapp 3 Jahre alt.

Aufgrund der rel. großen Tiefe ist es mit dem Tageslicht nicht mehr weit her, so daß Lampen unbedingt zu empfehlen sind.
Stellt man sich die Geschichte von M 403 während des Tauchgangs vor, so bekommt man schon den bedrohlichen Eindruck, den das Wrack auch heute noch ausübt, zu spüren. Von fast allen Flakwaffen sind die Rohre auch heute noch drohend, vom letzten Kampf, in den Himmel gerichtet.
An einigen Geschützen lassen sich, nach fast 58 Jahren unter Wasser, noch Handräder bewegen.
Leider sind, aufgrund der seitlichen Lage des Wracks, die Aufbauten zum Teil eingesunken, trotzdem kann man noch viele Sachen wie. z.B. Entfernungsmeßgerät, Rohrleitungen, Antennen, Kabel usw. erkennen. Da M403 eines der wenigen Typ 40 Mienensuchboote war, welches noch mit Kohlefeuerung ausgerüstet war, findet man noch, durch Einschußlöcher, sehr viel Kohle in den Kohlebunkern auf der Bb. - Seite.
Achtern am Heck sind die zwei dreiflügeligen Propeller, die im letzten Jahr jedenfalls noch an Ihrem dafür vorgesehenen Platz waren, gut zuerkennen. Sie bilden zusammen mit der Ruderanlage ein schönes Fotomotiv.
Der Bewuchs ist als Kattegatt typisch zu bezeichnen.
Auf Grund der Lage des Wracks, im mittleren Kattegat, trifft man auch Tiere an, die sonst nur in der Nordsee zu finden sind.
Durch die Größe des Wracks und der großen Tiefe sind unbedingt mehrere Tauchgänge zu empfehlen.